Dr. Pest — Die Apokalyptischen Reiter
Er ist stramm, er ist sinnlich Das Gem?t - schlicht und kindlich Gut und B?se sind ihm fremd Er auch kein Erbarmen kennt So spielt er gern mit Untertanen Schl?gt in Fleische tiefe Bahnen Die Gei?el f?hrt er virtuos Wenn der Stachel r?hrt im Schoss
So fromm am Tag auch die Fassade Wenn er des Nachts die Fratz' verstaut Hinter der h?bschen Maske Aus der feinsten Haut Dann mein Freund holt er sich Liebe Er gibt sich ganz dem grausig Triebe Er ist halb Teufel, ist halb Kinde Sch?lt von K?rpern ab die Rinde
Er ist Priester der Fantasie Und h?here Fertigkeit sah ich im Leben nie Sein Werk ist wahrlich monumental Er studiert die Angst, das Leid, die Qual In seinem Instrumentensaal
Dein Hochmut will nicht weichen Will ein Wicht sich hier vergleichen So f?hr ich dich gern hin zu ihm F?r den speziellen Lustgewinn Und wenn bald Stahl in festen H?nden Dir Verstand und Knochen bricht Dann z?rtlich singt sein Herz f?r dich Denn er duldet niemand neben sich
Alle G?tter lieben Schmerz! Dr. Pest