Allein In Einer Grossen StadtMarlene Dietrich

Man lebt in einer gro?en Stadt und ist doch so allein.
Der Mann nachdem man Sehnsucht hat,
scheint noch nicht da zu sein.
Man kennt ihn nicht und kennt ihn doch genau
und man hat Angst, dass er vor?bergeht
und sucht bei andern ihn
und bleibt doch seine Frau,
bis man ihm pl?tzlich gegen?bersteht.
Und da wei? man nicht, was man sagen soll
und man findet alles so banal
und man nahm
doch fr?her gern den Mund so voll
und nun stottert man mit einem Mal.
Alles das, was man sich vorgenommen hat,
ihm sofort im ersten Augenblick zu sagen,
dass vergisst man glatt, denn es sagt sein Blick,
dass er einen l?ngst verstanden hat.
Man hat nun alles, was man will,
man k?nnte gl?cklich sein.
Die gro?e Stadt ist pl?tzlich still,
man lebt f?r ihn allein.
Man denkt an nichts - so sch?n ist diese Zeit.
Man hat nur Angst, dass sie vor?bergeht
und denkt ganz leise heimlich an den ersten Streit,
bis man ihm pl?tzlich gegen?bersteht.
Und da wei? man nicht, was man sagen soll
und man findet alles so banal
und er nahm doch fr?her nie den Mund so voll
und nun schreit er so mit einem Mal.
Und man schweigt und f?hlt
genau jetzt ist es Schluss
und es lohnt nicht einmal mehr ein Wort zu sagen.
Jetzt ist alles aus, eine Welt st?rzt ein,
man ist wieder einmal so allein.