Bardo — Untoten
Sobald es d?mmert kommt der Wolf Kommt aus dem Nebel ganz allein Er holt das Vieh, er holt die Seelen Er dringt schon in die H?user ein Erst wenn sie ihn gefangen haben Erst dann wird wieder Ruhe sein
Es riecht nach Tod und euren Hunden Es riecht nach Treibjagd und Gewalt Erst leckt der Mensch sich seine Wunden Dann legt er einen Hinterhalt
Der Hunger nagt an euren Herzen Den Wolf am Galgen frisst Verwesung schon Ihr Schicksal teilt ihr bald mit ihnen Denn nur die Rache ist mein Lohn
Ich zeig kein Mitgef?hl mit dir Es ist kein Mitleid mehr in mir Es muss noch etwas anderes geben Doch was ich suchte, find ich nicht bei dir
Es haben alle Angst vor ihm Sobald es d?mmert h?rt man ihn Man kann sich nicht vor ihm verstecken Kann niemals seinem Zorn entfliehen
Es riecht nach Tod und b?sen Tr?umen Es riecht nach Treibjagd und nach Gier Das Blut klebt frisch an euren H?nden Wer ist der Mensch und wer das Tier